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Tracks: Snoop Dogg, Royce Da 5'9'', Wale, Crooked I

Datum: 07.10.2009 |  Von: Jana Hartung


Der Doggfather Snoop steht auf Gangsta Luv, Wale hingegen mag es bittersüss, für Royce Da 5'9'' und Busta Rhymes ist Dinner Time angesagt und Crooked I war zwar nicht weg, ist aber trotzdem zurück...


 

Snoop Dogg ft. The Dream - Gangsta Luv
Wie wir berichteten (Snoop Dogg: Infos zum neuen Album) steht am 8. Dezember der Release von Snoop Doggs neuem Album Malice N Wonderland an, für dessen Lyrics er mit einigen Ghostwritern zusammengearbeitet hat. Nach und nach tauchen immer mehr Tracks der CD im Internet auf. Einer davon ist Gangsta Luv, die erste Singleauskopplung, für die sich der Doggfather mit The Dream ins Studio begeben hat.

 

Wale ft. Colin Munroe – Bittersweet
Die Veröffentlichung von Wales Debütalbum Attention: Deficit wurde zwar zum Leidwesen seiner Fans vor kurzem zum zweiten Mal verschoben (wir berichten: Wale: Album verschoben/Tour mit Jay-Z) , aber dennoch gibt es seit kurzem neues Material von dem aufstrebendem Künstler aus Washington. Der Track Bittersweet ist eine Coverversion des Songs Bitter Sweet Symphony von der nordenglischen Rockband The Verve und ist durch die bekannte und einprägsame Melodie definitiv Ohrwurm-tauglich.

 

Royce Da 5'9'' ft. Busta Rhymes - Dinner Time
Am 20. Oktober wird der Detroiter Rapper Royce Da 5'9'' sein fünftes Studioalbum Street Hop über M.I.C./One Records auf den Markt bringen. Drei Tracks der CD wurden von DJ Premier produziert und Emile, Quincey Tones, Streetrunner, Mr. Porter, DJ Green Lantern und 6 July standen ebenfalls hinter den Reglern. Damit du weißt wie die neue Scheibe klingt, haben wir den Track Dinner Time für dich ausgesucht, indem Royce Da 5'9'' von Busta Rhymes unterstützt wird.

 

Crooked I ft. Snoop Dogg - Guess Who's Back
In Kürze wird das Slaughterhouse Mitglied Crooked I seine neue EP Mr. Pig Face Weapon Waist veröffentlichen. In Zusammenarbeit mit Snoop Dogg entstand die Single Guess Who's Back, die wir in unserer Audiosektion für dich bereit gestellt haben. Weitere Featuregäste auf der EP sind der RnB-Sänger K. Young, die Horse Shoe Gang, M.O.P. und natürlich die Slaughterhouse Supergroup.

 



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KOMMENTARE

von Ferrari 50 (Gast)

am 04.02.2010, 20:25 Uhr

steht nichts von fiddy und versteh auch nich warum von ihm immer nur die verkauszahlen aus den usa gezeigt werden. Weltweit wurde Before I self desruct knapp über 1.5mio verkauft (quelle Wikipedia).

von asd (Gast)

am 04.02.2010, 21:29 Uhr

Wie wärs wenn überhaupt mal DEUTSCHE Verkaufszahlen veröffentlicht werden ;)
z.B. bei dem neuen (inzw. älterem) Samy Album, oder den Selfmade Releases würde mich das echt interessieren ;)

von isleiderso (Gast)

am 04.02.2010, 22:39 Uhr

weil die deutschen zu feige sind die verkaeufe zu veroeffentlichen. zumal sie dann von der musikindustrie veroeffentlicht werden muesste oder vom label, beide seiten haben bisher bewiesen, dass sie betruegen und beluegen, damit ihr geschaeft nicht an kredibilitaet verliert. man muss das auch in relation sehen.

wenn pussido 80 000 platten verkauft ist das so, als wuerde selfmade 'nur' 800 verkaufen. fuer selfmade waeren 800 trotzdem schon relativ solide, waehrend pussido mit 80k geeschaeftlich gefloppt ist. nur mal so nebenbei. will das jetzt auch nicht bewerten.

wenn z.b. irgendein admin in einem forum verkaufszahlen veroeffentlicht ist es eigentlich ausnahmslos gelogen, selbstvermarktung heisst das. und wenn ein kuenstler sagt er haette was weiss ich wieviele dinger verkauft ist das eigentlich auch IMMER gelogen bzw. gepusht (siehe fler, pussido, sido, massiv usw.), wobei das auch von den personen abhaengt.

wenn mir jaw sagt, er hat x platten verkauft, dann kann man ihm das glauben. wenn allerdings congokanacke oder der komische typ ausm massiv forum sagt, label x haette z platten verkauft kann das nicht der wahrheit entsprechen. nichtmal selfmade-records kann man mehr ueber den weg trauen, das ist auch groesstenteils kredibilitaets-erhaltung oder erzeugung.

davon abgesehen, auch wenn irgendwo mal ricghtige verkaufszahlen veroeffentlicht werden oder wurden, werden ja sowieso von ahnungslosen fanboy-kindern als fake bezeichnet. und zwar immer und jedes mal. sonst alles anzweifeln, was hier abgeht, aber der fax glauben, wenn sie schreibt, dass das co2 an allem schuld ist. ja ne is klar, paradoxe, dumme welt

das ist zumindest mein standpunkt. und jetzt kommen die ganzen fanboys an und flamen mich tot.

aber um auf den punkt zu kommen, verkaufszahlen in deutschland sind zu 99.9999999% gefaked

von asd (Gast)

am 05.02.2010, 01:32 Uhr

Also der Kommentar von "isleiderso": Bombe :D
ich hab vorher nicht so weit gedacht, aber wenn man etwas überlegt wird einem schnell klar, warum nur US-Verkaufszahlen hier gepostet werden!

von toxik

am 05.02.2010, 15:03 Uhr

In Deutschland sin d die Regelungen leider anders. Zugang zu den Media Control Charts kostet geld, an Verkaufzahlen kommt man noch viel schwerer dran. Die meisten Labels kennen maximal (wenn überhaupt) die offiziell erfassten eigenen Verkaufszahlen. Viele haben auch nur das feedback vom Vertrieb. Verkaufszahlen aller Artists sind nur schwer zu bekommen.

Aus den Charts lassen die sich auch nur begrenzt ableiten da in Deutschland nicht die Zahl der verkuaften Tonträger sondern der erzielte Umsatz durch den Verkauf berechnet wird. Digital Releases werden da auch mitgerechnet. Heißt in etwa: wenn du von einer teuren Doppel CD mit DVD für 50 Euro 1.000 verkaufst ist das so gut wie von einer 5 Euro CD 10.000 zu verkaufen.

Dadurch dass fast niemand die offiziellen verkaufszahlen kennt, liegt es für Artists natürlich nahe die eigenen Verkäufe zu übertreiben. Kaum einer kann es kontrollieren. Inzwischen klingen die echten Verkaufszahlen bei fast allen Artists lächerlich, sich mit den echten Zahlen zu outen ist da kaum noch möglich. Die Folge ist dass auch bei den Artists falsche Vorstellungen herrschen. Man lügt selbst, glaubt aber irgendwann dass an den Lügen anderer etwas dran wäre. Das führt dazu, dass man die eigenen Möglichkeiten überschätzt. Auch beim Fan wird natürlich ein falsches Bild aufgebaut.

Ich denke, dass verkaufszahlen so schwer zugänglich sind ist für die Musik und die Musiker schädlich. Als Rapper hast du die ersten fünf Jahre lang falsche Vorstellungen, da kann die Landung in der Realität hart sein. Wenn man von vornherein wüsste, dass man zwischen 50 und 1000 CDs verkaufen kann, macht man vielleicht nicht den Fehler mit dem Vertrieb die Produktion von 5000 CDs zuu vereinbaren, was dann natürlich zum Bankrott führen kann. Wenn man diese Erfahrungen überlebt, hat man immernoch gute Chancen ein verbitterter Musiker zu werden, der sich fragt wieso er für 600 Verkäufe soviel Geld und Herzblut investiert.
Natürlich ist es auch nicht öffentlich einsehbar wie viele Schuhe Nike verkauft. Aber dass Labels, Artists udn Fans falsche Vorstellungen haben beziehungsweise die Musikindustrie den Schein aufrecht erhalten will und sich am Ende selbst verarscht, ist gefährlich. Wie soll man wirtschaften wenn man die Fakten nicht kennt?

Wir geben uns Mühe so viel wie möglich zu veröffentlichen. Durch die Regelung in Deutschland geht da aber leider nicht viel mehr als die Charts zu veröffentlichen, die eben nur indirekt über verkaufszahlen Aufschluss geben. Die Angaben der Labels zu veröffentlichen macht wenig Sinn.