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Eko Fresh Classics – Best of Neunziger-US-Rap

Datum: 16.08.2012 |


Über eine Stunde Musik mit Eko Fresh! Eko und Toxik sprechen über US-Rap aus den Neunzigern und spielen Eastcoast-, Westcoast- und Dirty South-Klassiker...


 

Über eine Stunde Musik mit Eko Fresh! Passend zum Konzept vom kommenden Album Ek To The Roots, auf dem die Neunziger-Ikonen Yukmouth, Fredro Starr und Spice 1 zu hören sein werden, geht es in der neuen Classics-Playlist um Neunziger-US-Rap. Alle, die diesen Sound lieben, können mit Eko die Klassiker wieder aufleben lassen. Wer bisher noch keine Ahnung hat, wieso das German Dream-Oberhaupt diese Zeit so feiert, kann es hier erfahren!

 

 

Nach der Wasserbahnfahrt im Movie Park geht es los mit dem ersten Classic: Toxik und Eko sprechen über Death Row Records, das Label von 2Pac, Dr. Dre und Snoop Dogg. Eko wünscht sich einen Song von Snoops Debütalbum Doggystyle. Damit ist dann auch das Thema G-Funk versorgt.

 

Weiter gehts mit einem Classic von niemand Geringerem als 2Pac aka Makaveli: Hail Mary von The Don Killuminati: The 7 Day Theory. Das Album nahm 2Pac kurz vor seinem Tod auf. Das Video ist eines der letzten der wohl größten Rap-Legende aller Zeiten. Mit dabei sind Kastro, Young Noble und Yaki Kadafi von den Outlawz, zu denen Eko heute gute Beziehungen unterhält.

 

Eko und Toxik bleiben an der Westcoast: MC Eiht und Cypress Hill oder lieber etwas aus der Bay Area? E-40? Mac Dre? Luniz, von denen Yukmouth auf Ekos Album zu hören ist? Er selbst gibt einen Exkurs über Rap-A-Lot Records. Am Ende entscheidet sich Eko für ein Video, das beide feiern.

 

Was hält Freezy von Hieroglyphics, The Pharcyde, Souls of Mischief oder Jurassic 5? Likwit Crew? Alkaholics, Defari, Xzibit: Ist da ein Classic dabei? Schließlich haben Eko und Raptile mal einen Song mit Xzibit veröffentlicht. Ice-T steht auch noch auf Toxiks Zettel. Hat Eko Body Count gefeiert? Das nächste Video wurde so weit noch nicht gefunden. Eko schlägt Too $hort vor, die beiden landen aber bei Rap-A-Lot aus Houston, bei denen die Geto Boys und Devin the Dude veröffentlichten. Außerdem im Süden relevant: New Orleans. Hier regierten No Limit und Cash Money Records. Lil Wayne, Juvenile, Birdman, Master P oder Silkk the Shicker?

 

Nebenan in Memphis waren die Three Six Mafia mit ihrem Hypnotize-Minds-Camp und 8Ball & MJG am Start. Project Pat ist Eko zu verrückt. Stattdessen: Pimp Hard! Nicht vom ersten 8Ball & MJG-Album Listen To The Lyrics, sondern von Space Age 4 Eva, das 2000 erschien.

 

Im mittleren Westen wurde in den Neunzigern ein Style geboren, der heute US-Rapper wie Kendrick Lamar beeinflusst: Bone-Thugs-N-Harmony mit ihrem melodischen Highspeed Rap. Twista und Techn9ne gingen grob in eine ähnliche Richtung.

 

Es wird Zeit für die Mutterstadt: New York. War Notorious B.I.G. auf dem ersten Album besser als danach? Was sollte man von P. Diddy halten? Eko hätte gerne Mase' Anzug gehabt. Mo Money Mo Problems wird gespielt.

 

Jay-Z machte in den Neunzigern ebenfalls eine Menge kommerzielle Musik, nachdem er Reasonable Doubt veröffentlicht hatte. Money Cash Hoes wünscht sich Eko als Jay-Z-Klassiker.

 

Als Alternative zu G-Funk und Jay-Z-Singles wie Sunshine wurde in den Neunzigern in New York rougher Hardcore-Rap veröffentlicht. Wu-Tang Clan oder auch Onyx schlugen härtere Töne an. Auch DMX machte Ansagen, ausgestattet mit Pitbull und Motorrad. Eko wünscht sich Stop Being Greedy, das es auf YouTube in Deutschland aber leider nicht gibt. Wir haben Ersatz gefunden.

 

Aus Queensbridge kam derweil ein sehr realer, deeper Straßensound, der mehr auf Inhalt setzte. Nas, Cormega und AZ sind hier mindestens zu nennen. Manche von ihnen arbeiteten mit Dr. Dre am legendären Flop The Firm. Mobb Deep und Capone-N-Noreaga kamen aus derselben Ecke New Yorks mit einem anderen Sound. Auch LL Cool J hatte hier sein Zuhause. Der wird dann auch auserwählt.

 

Wer gewinnt das Produzenten-Battle? DJ Premier oder Pete Rock? Wer von den MCs, die auf ihren Beats gerappt haben, gefiel Eko Fresh am besten? Eko wählt Big Ls Klassiker Ebonics, von dem er selbst mal die Türkenslang-Version aufnahm. Wieder wird das Video von der Gema geblockt, aber die Live-Version rockt ebenfalls.

 

Mit den Native Tongues (De La Soul, A Tribe Called Quest) konnte Eko nichts anfangen. Rawkus ging klar, aber auch nicht so ganz. KRS-One? Dead Prez? Brand Nubian? Auch nicht. Mit dem Terror Squad ist man bei Eko aber richtig. Big Twins von Big Pun und Fat Joe!

 

Den Abschluss macht Redman aus New Jersey. Joe Budden mag Eko ja eher weniger (den Diss-Song erklärt er nochmal). Redman hat Eko schonmal für Hiphop.de interviewt, den Featuretrack machte am Ende aber Fard.

 

 



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