Datum: 01.03.2010 | Von: Mario Kemenc (Meine Mama hört Rap)
DJ Phat Phillie prägte die Hiphop Szene des Balkans und brachte ihren Sound um die Welt. Wie er das schaffen konnte, erzählt er hier...
Stell dir vor, du als großer Hiphop-Liebhaber aus Europa darfst deinen Geburtstag in einem Club in New York feiern und dabei als DJ die Songs auflegen, die du an dem Abend hören möchtest. Neben dir stehen die DJs Premier, Scratch und Tony Touch an den Reglern. Du betreibst dein eigenes Hiphop-Magazin und eine Radio-Sendung in deiner Heimat und hast dreien deiner Homies zu Weltruhm als Produzenten verholfen. Zusätzlich ist bei dem ersten von dir veranstalteten Konzert niemand geringeres als Big L aufgetreten und du bist Teil einer Zwei Mann-Crew, bestehend aus dir und einem MC aus Übersee, sagen wir mal J-Ro von Tha Liks!
In der Tat eine sehr schöne Vorstellung, doch für einen einfachen Jungen aus Europa leider nicht realisierbar. Wirklich nicht? Nun, DJ Phat Phillie aus Kroatiens Hauptstadt Zagreb hat sich in den vergangenen 20 Jahren dies alles und noch viel mehr erarbeitet, er hat die Szene auf dem Balkan entscheidend geprägt und eines unter Beweis gestellt: The sky is the limit!
Mitte der Achtziger stieß Phat Phillie, damals noch ein Kind, durch einen großen Cousin und die Radio-Sendung Elektro Funk Premiere von DJ Slavin Balen auf Hiphop, seitdem sollte ihn die Liebe zu dieser urbanen Kultur nicht mehr loslassen. Im Jahre 1991 befand sich Phillie dann auf Sprachreise in New York, wo er in einem Music-Store K-Solo und PMD treffen- und in einer College-Radio Sendung Too Poetic (von den späteren Gravediggaz) kennen lernen sollte. Mit vielen neuen Platten und spannenden Geschichten, stellte er sich nach seiner Heimkehr dem Radio-Sender Radio 101 vor, bei dem er und sein Freund FRX seit 1993 ihre Sendung Blackout leiten.
Mit welchen Zielen und Visionen seid ihr an die erste HipHop-Sendung Kroatiens herangetreten?
Am Anfang ging es uns nur darum Musik zu spielen und Hiphop auf eine neue Art vorzustellen. Bei uns konnte man damals nur Platten von LL Cool J, Run DMC oder den Beastie Boys erwerben, also fing ich an die Labels in den Staaten zu kontaktieren, um den Leuten die neusten Hits näher zu bringen. Ich schrieb ihnen, wer ich bin und was ich mache und ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich 94 zum Sender kam und mich ein Paket von Jive Records mit den neusten Sachen von KRS, Keith Murry, E-40, Aalyah und R. Kelly erwartete. Zwei Wochen später kam die Promo-12 zu California Love von Death Row. Für mich war das eine riesige Sache, denn so was konnte man nirgendwo auftreiben. 1994 ging ich dann für ein halbes Jahr nach London, weil dort Tim Westwood die stärkste HipHop-Sendung der Welt machte und ich von der dortigen Szene lernen wollte.

von Wayn (Gast)
am 01.03.2010, 17:55 Uhr
Wie wärs mal mit google du pfeiffe. cooles Interview kennt halt kei sau
von Lil (Gast)
am 01.03.2010, 19:47 Uhr
respekt, dass der typ sich so viel erarbeitet hat.
gutes interview!
von MACmacDAADYY (Gast)
am 01.03.2010, 21:21 Uhr
noch nie was von ihm gehörtt aber der mann kann anscheind was. das mit europa zu einem markt gestallten ist auch eine gute ideee. die amis machen uns auch langsam einiges nach. und das der beautiful beat von masta ace eine kroate ist hätte ich im leben nie gedacht HAAAAAAAAMMMMMMERR Lied. wer es nicht kennt unbedingt rein ziegen
von Hiphop (Gast)
am 01.03.2010, 21:25 Uhr
ich war schon mal in Zagreb und auch am Meer, und was da so abgeht an Partys und Frauen besonders wo DJ Phat Phillie aufgelegt hat, das war einfach der Hammer werde ich nie vergessen. da lebt Hiphop mehr als in Deutschland. Peace. geiler Interview!
von brateee (Gast)
am 03.03.2010, 12:17 Uhr
hrvatskaaa brattteeee
von bigbigbwoie (Gast)
am 03.03.2010, 17:25 Uhr
Meinen Geburtstag mir tony Touch und Premiere zu feiern,würde mir schon spaß machen. Wird mal zeit das der gute hier in deutschland was macht
von Liko (Gast)
am 05.03.2010, 16:58 Uhr
Dat macht der doch schon kennste Bazaar SunnyBizness Nea Tareq und Bagdad die Crew hat doch mit den zutun...peaceout
von RICK ROCK (Gast)
am 07.03.2010, 14:11 Uhr
burner interview ! deutschrap ist tot aber internationaler euro-hiphop wird die zukunft ! j-ro ist eh die bombe ...
von Big Ben (Gast)
am 07.03.2010, 21:31 Uhr
Wir sind HipHop Brate
von an RICK ROCK (Gast)
am 09.03.2010, 15:57 Uhr
du sagst deutschrap ist tot, aber gehst hier auf die Seite und hinzterlässt deine Kommentare...na ja ist ja auch egal, dass Interview ist sehr geil geworden und auch wenn ich diesen Typen gar nicht kenne ehrlich gesagt, muss man sagen das er echt viel erreicht hat was Hip Hop angeht und so einige hier in Deutschland könnten sich eine Scheibe davon abschneiden :)
von sickham
am 09.03.2010, 18:10 Uhr
haha fast oin jdm land wird hiphop mehr gelebt als in deutschland ;)
intersanter typ kannte ihn vom hörensagen aber coole interview ;) :)
von NicerTyp (Gast)
am 01.03.2010, 16:26 Uhr
Krass Krass....hätte ich niemals gedacht. In Kroatien scheint was zu gehen. Auch ein Hammer Interview, aber was zur Hölle soll dieses "Meine Mama hört Rap", das lese ich mittlerweile jede Woche irgendwo. Kann mich da jemand aufklären.