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Tua bricht die Stille (Interview)

Datum: 04.03.2010 |  Von: Mathias "MäC" Spiewakowsky


Zwischen Tür und Angel baten wir Tua zum Interview und sprachen mit ihm über DLX, die Orsons, den Labelsampler, die eigene Gattung Tua-Musik und natürlich sein neustes Release 'Stille'. Spontan entstehen ja oft die besten Dinge...


 

Hallo Tua, mit Stille ist ein Album erschienen, dass Tracks deiner älteren Werke Fast und Inzwischen, sowie neue Songs beinhaltet. Welche Idee steckt dahinter?
Die Idee dahinter ist, dass mir seit dem Release von Inzwischen 2008 über Deluxe Records ständig Leute geschrieben haben, dass sie die CD gerne noch kaufen würden. Die war aber schon ewig ausverkauft. Dann gabs ja noch diese komische Fast EP und als ich das mal wieder angehört habe, ist mir aufgefallen, dass die ganze Mucke super zusammenpasst und wie ein Album ist, das zwischen Nacht von 2005 und Grau von 2009 entstanden ist.

 

Kann man Stille als eine Art zwischenzeitliches Best Of sehen?
Also ich sehe es eher als eine Möglichkeit, nachträglich noch in einem schöneren Rahmen aufzuzeigen, was ich in der Zeit an Musik gemacht habe.

 

Wie kam es zu der Idee Stille zu releasen und die übrigen neuen Songs nicht für andere Projekte z.B. ein neues Album aufzubewahren?
Diese Songs sind eben in der Zeit entstanden und damals nur nicht auf Inzwischen gelandet, weil es als EP konzipiert war und da mit 8 Songs eh schon recht viel drauf war. Außerdem habe ich mir damals noch ein bisschen weniger zugetraut, die Songs waren mir zu weit draußen. Mittlerweile denke ich da anders und im Nachhinein komplettieren sie sehr gut das Soundbild aus der Zeit. Zu neueren Releases hätten sie aber nicht gepasst.

 

Deine Alben oder EP Titel bestehen in der Regel aus einem knappen Wort. Was bedeutet der Titel Stille für dich, schließlich war es in letzter Zeit alles andere als still um dich?
Normalerweise entstehen diese Titel immer im Laufe der Albumproduktion und sind nicht Songtitel oder so was, sondern mehr ein Überbegriff für den Sound auf dem Album. Bei Grau kam das irgendwann und hat mir dann auch sehr geholfen, das Album fertig zu machen. Bei Stille ist es ja auch gleichzeitig ein Songtitel und ich denke, wenn man den Song hört, versteht man gut, was ich unter Stille verstehe. Manchmal ist Stille so verfickt laut, dass man taub wird.

 

 

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KOMMENTARE

von afref (Gast)

am 04.03.2010, 19:45 Uhr

bassquiat album wär überburner

von FS (Gast)

am 05.03.2010, 10:10 Uhr

kurzes informatives Interview. Nichts neues, aber kurzweilig.
Ich wollte nur mal kurz darauf hinweisen, dass es sich bei dem Cover um die erste Version handelt. Das Finale Cover ist deutlich besser...

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