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Gegenwart und Zukunft: Interview mit Tarek und Maxim von K.I.Z.

Datum: 22.12.2009 |  Von: Tobias "Toxik" Kargoll


Wir sprachen mit Tarek und Maxim über Gegenwart und Zukunft - sowohl von K.I.Z., als auch von deutschem Rap und dem Rest der Welt. Von Sexismus Gegen Rechts bis zur Bürgermeisterkandidatur...


 

K.I.Z. gehören spätestens seit Sexismus Gegen Rechts zu den erfolgreichsten deutschen Rap Acts. OMJ berechnet, landeten sie sogar auf Platz Drei der Album Charts. Wir sprachen mit Tarek und Maxim über Gegenwart und Zukunft - sowohl von K.I.Z., als auch von deutschem Rap und dem Rest der Welt. Ironisch vorgetragene Gesellschaftskritik, Fun Punk, die Zusammenarbeit mit einem  Major, einem Staiger und einem Specter, Sex unter Minderjährigen, Nazis, Die Ärzte und Frauenarzt. Fast ein Jahresrückblick.

 

 

Euer Album Sexismus gegen Rechts ist dieses Jahr auf Platz Sieben gechartet.
Maxim: Ja, allerdings ist es omj, also "ohne Michael Jackson", auf Platz Drei gechartet.


Dafür kann man sich nicht viel kaufen, aber Platz Drei omj ist schon beeindruckend. K.I.Z. und Major Partner sind wunschlos glücklich? Wie viele Exemplare musstet ihr dafür verkaufen?
Tarek: Wir haben jetzt 200.000 Exemplare verkauft, es läuft also gut. Das hat trotzdem alles seine Vor- und Nachteile, als Super-Mega-Star.
Maxim: Wenn ich in der Kirche bin, bekomme ich jetzt immer fünf Opladen in den Mund gesteckt, obwohl ich nur eine haben will, dass ist echt Terror Alter.

 

Der Erfolgsdruck ist bei einem Major Label wie Universal Music oft größer.
Maxim
: Ich bin derjenige, der hier vom Universal Telefon aus Mitarbeiterinnen in den Schritt gucken kann, deswegen bin ich jetzt ein bisschen abgelenkt.
Natürlich gibt es Erwartungen: Die wünschen sich Platz Eins für 1000 Jahre und gleichzeitig auch, dass man genau das macht, was sie sagen. Aber am Ende lassen sie sich doch verbiegen. Diese Majors sind fake. Die lassen sich von ihren Künstlern rumschubsen und genau das tun wir auch. Es ist nicht so, dass wir krassen Druck von denen bekommen, es läuft so wie wir das wollen.


Ich hab auch das Gefühl, dass ihr das Glück hattet, einen Stil zu haben, mit dem ein Major gut arbeiten kann. Die müssen euch gar nicht verbiegen. Bei anderen Rappern haben sie sich dumm angestellt, bei euch können sie auf ihre Fun-Punk Erfahrungen zurückgreifen. Würdet ihr das so unterschreiben?
Maxim: Ja natürlich, aber es gibt auch Rap-Kollegen die mit ihrem Major-Deal noch ein bisschen mehr verkaufen als wir. Also einen (lacht).

 

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KOMMENTARE

von Gast

am 23.12.2009, 13:59 Uhr

"Da war beim Refrain von Spaß der Gedanke, lass wieder irgendein Schimpfwort in den Refrain packen, das wird ein Hit. Das war das einzige Mal, wo wir uns selbst gebitet haben."

toxik, erzähl mir nich, dass du nich weißt, dass der song "spast" und nich "spaß" heißt :P

ansonsten gutes interview!

von toxik

am 23.12.2009, 15:49 Uhr

d'oh






danke.

von maxim (Gast)

am 23.12.2009, 17:39 Uhr

Man sone scheisse, die band heisst DTFIB!!!
Ihr könnt ja ganischts!!!
wie kann man das nur falschschreiben!!!!

von Patyholik (Gast)

am 25.12.2009, 06:11 Uhr

40 seconds!, ihr habt style ihr seit korrekt xD
DA GEHT MAN HIN WENN MAN FEIERN WILL..

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