Datum: 05.08.2012 | Marco "Corleone" Gaglio
Die kleine, grüne Pixelamphibie hat nun schon 30 Jahre auf dem Buckel. Während mich meine Redaktionskollegen mit dem "Rede du besser nicht von "schon" 30"-Blick anschauen, nutze ich die Möglichkeit um in Erinnerungen zu schwelgen.
In den letzten 30 Jahren gab es schon einige Froggerspiele und die Frogger: Hyper Arcade Edition stellt etliche Varianten des simplen Spielprinzips vor. Hüpfen und Ausweichen - mehr braucht es bei Frogger nicht und trotzdem kann das Arcadegame relativ schnell relativ kompliziert werden.
Je nachdem, ob man es modern oder eher klassisch mag, kann man zu Beginn eines Spieles festlegen, ob man lieber über die Straße hüpft und Autos ausweicht oder ob man im sog. Paint-Modus vorgegebene Muster abhüpft, natürlich ohne dabei erwischt zu werden. Dummerweise muss man oft erst herausfinden, was der jeweilige Modus von einem verlangt, da es kaum Erläuterungen zum Frogger-Spielprinzip gibt. Dadurch verkommt selbst die von Konami angepriesene Stärke von Frogger: Hyper Arcade Edition zum hektischen Spielerlebnis: der Multiplayer. Warum welcher Frosch nun gewonnen hat oder welches Extra welche Auswirkung hat? Keinen Plan! Lauthalse Diskussion vor dem Fernseher sind vorprogrammiert, denn eine Onlineanbindung bietet Frogger: Hyper Arcade Edition leider nicht.
Bewertung:
5 von 10
Fazit:
Frogger: Hyper Arcade Edition macht mit Freunden wirklich am meisten Laune und jüngere Zocker dürften mit dem Retrotitel eher weniger anfangen. Ältere Semester ärgern sich dafür über die ungenaue Kollisionsabfrage, aber freuen sich auf das Wiedersehen mit einem alten, grünen Bekannten.